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Clean Eating

Clean Eating

Das Clean Eating Konzept

Beim Clean Eating geht es darum, natürliche, vollwertige und möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu essen und auf stark verarbeitete und industriell hergestellte Nahrungsmittel wie Fast Food und Fertiggerichte zu verzichten. Wobei, ein wirklicher Verzicht ist das nicht, denn seit ich mich nach dem Clean Eating-Konzept ernähre, habe ich eine Vielzahl an Lebensmitteln kennen gelernt, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Kennst du beispielsweise Quinoa, Chia-Samen oder Kamut? Diese Lebensmittel schmecken lecker und sind gesund.
Somit sind auch Geschmacksverstärker, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe tabu. Ebenso raffinierter Zucker und Weißmehl, da diese stark industriell verarbeitet sind und kaum Nährstoffe enthalten.
Stattdessen kommen Vollkornprodukte, viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte auf den Teller. Zucker wird beispielsweise durch Honig oder Kokosblütenzucker ersetzt. Salz wird nur sparsam verwendet.

Abnehmen mit Clean Eating?

Wie der Name vermuten lässt, stammt Clean Eating ursprünglich aus den USA. Hierzulande wird Clean Eating häufig als neue Diät-Philosophie betitelt, die auch Stars begeistert. Clean Eating ist jedoch keine kurzfristige Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Der Gewichtsverlust steht dabei nicht im Vordergrund, sondern vielmehr, einen gesunden Körper zu bekommen beziehungsweise zu erhalten und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Wer das Clean-Eating-Konzept umsetzt, kann aber durchaus das ein oder andere Kilo verlieren, insbesondere, wenn man sich vorher tendenziell ungesund ernährt hat und viele Fertigprodukte und Fast Food gegessen hat.

 

Gesundheitliche Vorteile

Denn mit Clean Eating kann man ernährungsbedingten Krankheiten wie beispielsweise Adipositas oder Diabetes Typ 2 vorbeugen. Zudem sorgt die Ernährungsform für ein besseres Wohlbefinden. Wer sich clean ernährt, hat im Alltag mehr Energie, ist ausgeglichener und findet zu seinem natürlichen Hungergefühl ohne Heißhungerattacken zurück.

 

Clean einkaufen

Beim Einkaufen sollte immer die Zutatenliste gelesen werden, um herauszufinden, ob ein Produkt clean ist, oder nicht. Denn nur so kannst du herausfinden, ob ungewünschte Zusatzstoffe in dem jeweiligen Nahrungsmittel enthalten sind, oder nicht. Zusatzstoffe sind Stoffe, die verschiedene Eigenschaften von Nahrungsmitteln beeinflussen. Sie können ihren Geschmack (Geschmacksverstärker) oder das Aussehen (Farbstoffe) verändern, aber auch die Haltbarkeit verlängern (Antioxidationsmittel und Koservierungsstoffe) und die technologische Verarbeitung der Nahrungsmittel erleichtern (Emulgatoren). In der EU sind bei konventionellen Nahrungsmitteln ungefähr 320 Zusatzstoffe („E-Nummern“) zugelassen und bei Bio-Nahrungsmitteln über 50. Gänzlich verboten ist bei Bio-Nahrungsmitteln aber der Zusatz von Süßstoffen, Farbstoffen, Stabilisatoren, Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern..

 

Gesundheitliche Vorteile

Denn mit Clean Eating kann man ernährungsbedingten Krankheiten wie beispielsweise Adipositas oder Diabetes Typ 2 vorbeugen. Zudem sorgt die Ernährungsform für ein besseres Wohlbefinden. Wer sich clean ernährt, hat im Alltag mehr Energie, ist ausgeglichener und findet zu seinem natürlichen Hungergefühl ohne Heißhungerattacken zurück.

Clean kochen

Beim Clean Eating ist besonders wichtig, so oft wie möglich selber zu kochen. Was sich für manch einen erst einmal kompliziert anhören mag, ist es eigentlich nicht: Mit ein wenig Planung kann jeder das Clean-Eating-Konzept gut in seinen Alltag integrieren. Natürlich ist eine Ernährung mit vielen frischen Zutaten und selbst zubereiteten Gerichten aufwändiger als eine Ernährung mit vielen Fertiggerichten, bei der nur wenig selbst gekocht wird. Aber nur wer sein Essen selbst zubereitet, weiß zu 100%, was in seinem Essen steckt. So können Zusatzstoffe viel besser vermieden werden, als im Restaurant oder in der Kantine. Das heißt aber nicht, dass man nie mehr im Restaurant essen darf.

Die 80:20-Regel

Ich ernähre mich nicht immer zu 100% clean (das ist meiner Meinung nach auch kein Muss), aber ich gebe jeden Tag mein Bestes. Ich habe meine Balance gefunden, die bei etwa 80:20 liegt – 80% gesunde, cleane Lebensmittel und 20% nicht-cleane Lebensmittel, wie ein Stück Kuchen zum Geburtstag oder ein Stück Schokolade am Abend.  Schließlich gibt es auch Kuchen und Süßigkeiten, die clean sind. Und wenn doch mal Zucker enthalten ist – so what? Das Leben soll ja schließlich Spaß machen und es sollte sich niemals alles nur noch um’s Essen drehen!  Wenn die Balance stimmt, ist alles gut! 🙂

 

Mir selbst ist wichtig, dass meine Rezepte nicht nur gesund und lecker sind, sondern auch schnell zubereitet werden können. Wer hat schon Zeit, ewig lange in der Küche zu stehen? Ich jedenfalls nicht – obwohl ich es liebe, zu kochen. Ich bevorzuge frische, saisonale Produkte in Bio-Qualität – und achte bei exotischen Lebensmitteln wie Bananen, Kokosprodukten oder Superfoods zusätzlich auf Nachhaltigkeit. Das alles aber in einem Rahmen, der mir persönlich noch immer Spaß macht und niemals in Zwang oder dergleichen ausartet. Viele Rezepte können übrigens auch bequem ausgedruckt werden.